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Anfänge, Entfaltung und Perspektiven der Rechtsinformatik in Österreich

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Gedenkschrift für Leo Reisinger

Herausgegeben von Markus Holzweber, Friedrich Lachmayer, Günther Schefbeck

Erschienen am 27. 10. 2025
ISBN 978-3-99072-006-6
Ladenpreis EUR 39,–

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Die österreichische Rechtswissenschaft der 1970er Jahre war im Aufbruch: Zwischen dem Ausklingen des katholischen Naturrechts, dem juristischen Positivismus und der aufkommenden Rechtslogik eröffnete sich ein neues Denken über Recht, Rationalität und Technik. Leo Reisinger stand im Zentrum dieser Entwicklung. Als Schüler von Ota Weinberger und Ilmar Tammelo verband er analytische Theorie mit internationaler Perspektive und wurde zu einer prägenden Gestalt der Rechtslogik in Österreich. Mit seiner Arbeit schuf er Brücken zwischen Philosophie, Informatik und juristischer Praxis – ein Wegbereiter der Rechtsinformatik, lange bevor Digitalisierung und Künstliche Intelligenz zu Schlagworten wurden.

Diese Festschrift würdigt Reisingers wissenschaftliches Werk und seinen Einfluss auf Generationen von Forscherinnen und Forschern. Die Beiträge – hervorgegangen aus einer Gedenkveranstaltung zu seinem 80. Geburtstag – beleuchten zentrale Stationen seines Denkens, die Entwicklung der österreichischen Rechtsinformatik und den Wandel der juristischen Methode im digitalen Zeitalter. Ein Buch über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des juristischen Denkens – und über einen Gelehrten, der den Horizont dafür geöffnet hat.